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[zurück][ältere Posting][neuere Posting]  Freitag, 15 März 2019 | Blog: 5 | No: 42713     feed-image

Leserbrief dazu:

Zwei Ölteppiche vor der französischen Küste

Zwei Ölteppiche vor der französischen Küste bedrohen die Strände im Golf von Biskaya.
Ich frage mich ja, wann sich Europa darauf einigen kann, keine Gammelschiffe mit der Flagge aus Steueroasen mehr anlegen zu lassen, oder aus Gegenden, bei denen man die behördlichen Sicherheitsauflagen mit ein bisschen Schmiergeld loswerden kann. Wenn das Verursachen einer Ölpest nicht sofort zum Ende des Geschäftsbetriebs der Zuständigen führt, dann machen wir ja wohl offensichtlich was falsch.

Update: Leserbrief dazu:

ich arbeite seit über 20 Jahren in der Logistik, und habe dadurch auch sehr viele Berührungspunkte mit der Schifffahrt. Und auch wenn die Branche vor teilweise unglaublichen Missständen nur so strotzt, muss ich dir in Bezug auf das Unglück vor Frankreich doch widersprechen.

Grimaldi (die betroffene Reederei) hat in Bezug auf Sicherheit ihrer Schiffe generell keinen schlechteren Ruf als andere Reedereien auch. Und die fahren sogar noch unter italienischer Flagge.

Es ist allen Anzeichen zufolge auch nicht der Kahn, der einfach vergammelt war. Das Feuer, das zum Untergang geführt hat, ist in einem der transportierten Container ausgebrochen. Da kann die Reederei in aller Regel erstmal nichts dafür.

Solche Vorfälle passieren immer wieder, in der Regel mehrfach pro Jahr. Meist liegt es daran, dass Spediteure oder Versender Gefahrgüter nicht oder falsch deklarieren. Spart halt Kosten, denn wenn du Gefahrgüter ordnungsgemäß deklarierst, ist das sehr aufwändig, und auch die Frachtraten sind dann höher.

Manchmal wird auch bei der Verpackung gespart. Wenn dann z.B. verschiedene Chemikalien nass oder zu heiß werden, oder miteinander in Kontakt kommen, bricht ein Feuer aus. Und das ist bei Schiffen auf hoher See extrem schwer zu bekämpfen.

Es gibt zwar auch Fälle, in denen Reedereien ihnen bekannte Gefahrgüter schlampig behandelt haben. Meist liegt die Verantwortung in solchen Fällen aber bei den Spediteuren und Verladern.



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