Home > KraftZeitung.TV > Dokumentation > Der wahre Grund von Tschernobyl?

Dokumentation von Bente Milton

Der wahre Grund von Tschernobyl?

(3 Bewertungen, Mittelwert: 4.67 von 5)
Autor: bib   
Durch diese Dokumentation muss seit 1997 die amtliche Version der Reaktorhavarie von Tschernobyl in Frage gestellt werden. Unterlagen des sowjetischen Geheimdienstes KGB belegen, dass es vorallem Wissenschaftlern verboten war, die Wahrheit über die Reaktorhavarie von Tschernobyl zu veröffentlichen. Noch bis heute ist die Legende weitverbreitet, der Reaktor sei während eines "missglückten" Testlaufs explodiert. Das ein lokales Erdbeben 23 Sekunden vor der Reaktorexplosion stattfand, wird noch heute gerne ignoriert.

TV2/NDR/arte(1997/1998): Der wahre Grund von Tschernoby?
The Secret Factor (English title) / Den skjulte faktor (TV2 15.07.1997, DK)
(Buch und Regie: Bente Milton, Deutsche Fassung: Falk Wienecke, NDR/arte-Koproduktion)
Deutsche Erstausstrahlung: arte, 21.09.1998


Der Ablauf des Reaktorunfalls nach Augenzeugenberichten:
  • - Es ist Mitternacht. Etwa anderthalb Stunden vor dem Unfall hören Fischer dumpfes Rumoren.
  • - Um 1.21 Uhr sieht der Leiter der Computerzentrale bei seinem Rundgang einen bläulichen Lichtschimmer in der Zentralhalle.
  • - Um 1.23 und 35 Sekunden beginnt das Erdbeben. Ein großes Krachen und Block 4 erzittert.
  • - Fünf Sekunden später (1.23.40) bemerkt der zuständige Mitarbeiter das Beben und drückt den Notschalter.
  • - Die Vibrationen nehmen zu. Der erste kräftige Stoß, senkrechte Stützen taumeln hin und her, Deckenplatten fallen herunter - wieder der Lichtschimmer.
  • In der Maschinenhalle bersten Fenster - ein heftiger Erdstoß und der Reaktor explodiert.
  • 17 Minuten später registriert ein Kollege im Kontrollraum eine weitere Explosion.

Nach gesicherten Erkenntnissen gab es also unmittelbar vor der Explosion des Kernreaktors von Tschernobyl ein Erdbeben. Der Hauptstoß lag ca. 22 bis 23 Sekunden vor der Hauptexplosion des Reaktors. Dies wurde von mehreren Seismologen bestätigt. Danach handelte es sich nicht einmal um ein besonders starkes Erdbeben, jedoch war dessen Epizentrum seltsamer Weise direkt neben dem Reaktorgebäude.

Auf der nächsten Seite: Energie-Rückkopplung durch die Radarstation DUGA-3?

Titelfoto: Christoph Huber / big-lemon.com