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Wirtschaftskrise 2009

Aus der Krise lernen

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Autor: Gert Flegelskamp   
Wir sollten und werden aus der Krise lernen, so verkündete Angela Merkel mit wichtigem Gesicht. Aber die Lernfähigkeit von Politikern scheint sehr begrenzt zu sein. Nicht gelernt haben Sie, dass

  • der Kapitalismus kein erhaltenswertes System ist, weil er sich immer zum Radikalismus entwickelt
  • man die globalen Betrüger der Finanzwirtschaft nicht als Retter in der Krise ansehen kann und darf und vor allem nicht als "Retter" verpflichten darf
  • die Krisensituation für das internationale Verbrechen wie ein Superdünger wirkt, der diesem Verbrechen ungeheuren Auftrieb verleiht
  • die Fehler in den USA keine Fehler waren, sondern eine globale und geplante Aktion einer Finanzelite, massiv unterstützt von allen politischen Systemen der westlichen Welt und von der EU zum Leitfaden erhoben
  • die in den USA begonnene Krise wie ein Tsunami sich über den gesamten europäischen Kontinent (nicht nur) in gleicher Weise ausbreiten wird, nur etwas später
  • die Hilfen für die "notleidenden Banken" nichts anderes als die Fortsetzung der Umverteilung von unten nach oben sind, weil lediglich die Kapitalanleger profitieren, ohne die mindeste Verpflichtung

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Folgen in den USA. Dabei muss zunächst einmal gesagt werden, dass die US-Statistik über Arbeitslosigkeit in noch größerem Ausmaß geschönt ist, als hierzulande. Wer in den USA 1 Std. pro Woche arbeitet, gilt als nicht arbeitslos. Dabei haben die so genannten Food-Banken, das etwas größere Äquivalent unserer Tafeln, derzeit in den USA Hochkonjunktur.

Aber sehen sie selbst:


Sie sollten sich schon mal einen Einkaufswagen umbauen lassen und bei den Food-Banken, sorry, bei uns heißen Sie ja Tafeln, einschreiben lassen, vor allem dann, wenn Sie arbeitslos oder Rentner sind.

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