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Chemo-Raketen im Dienst der Wissenschaft?

NASA schießt Chemie in die Atmosphäre

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Autor: bib   
Mit fünf Raketen wurde am 27.03.2012 von der NASA die chemische Substanz Trimethylaluminum in der oberen Atmosphäre freigesetzt. TMA ist stark ätzend. Die Verbindung entzündet sich an der Luft spontan und reagiert explosionsartig mit Wasser.



Wie der deutsche CNN-Ableger n-tv berichtete, hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa fünf Raketen abgefeuert, um in mehr als hundert Kilometern Höhe über der Erde Starkwinde zu messen. Die Raketenstarts seien Teil eines mehrtägigen Experiments zur Erforschung der Sonnenaktivitäten und ihrer Auswirkungen auf die Erdatmosphäre. Wie n-tv weiter berichtete, blieb das Meer unter dem Testgebiet bis zum Abschluss des Experiments für die Schifffahrt gesperrt. Mit Auswirkungen auf Europa sei, so die NASA, nicht zu rechnen.


Das freigesetzte Trimethylaluminum (TMA) reagiert sehr stark mit Wasserdampf. Angeblich solle sich in der Erdatmosphäre die Chemikalie sehr schnell in Aluminiumoxid und verschiedenen Kohlenwasserstoffen zersetzen - lange bevor die Dämpfe den Himmel über Europa erreichen. Im Testgebiet wehte laut Nasa ein Wind mit 320 bis 480 km/h Geschwindigkeit. Bei diesem Tempo dauerte es circa zwölf Stunden, bis der Wind den Atlantik überquert hatte.

Welche Spätfolgen durch das Ausbringen der stark ätzende Chemikalie Trimethylaluminum für die Umwelt sowie Mensch und Tier entstehen können, wurde allerdings mit keiner Silbe erwähnt. Vorstellbar als Folge dieses "Experiments" ist extrem sauerer Regen, der in der Hauptwindrichtung Ost als tödlicher Fallout über weite Gebiete Europas niedergehen könnte.

Link:
n-tv: Nasa verschießt Chemo-Raketen
 
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