Home > Bundesbürger > Mutbürger > Dreamteam Shahyar und Jebsen

Montagsdemos 2014

Dreamteam Shahyar und Jebsen

(2 Bewertungen, Mittelwert: 3.00 von 5)
Autor: bib   
Pedram Shahyar, langjähriger Attac-Aktivist, und Ken Jebsen, langjähriger TV und Radiomoderator entwickeln sich gerade zum deutschen Dreamteam einer neuen weltweiten Friedensbewegung. Ausgehend von Berlin, breiteten sich seit März die neuen Montagsdemos in über mehr als 110 Städten alleine im deutschsprachigen Raum aus. Aber auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien, USA und vielen anderen Ländern wird FÜR einen weltweiten Frieden demonstriert.

KenFM am Set: Mahnwache für den Frieden in Köln, 02.06.2014

Spenden anstatt Lehrgeld
Jutta Ditfurth, die als eine der ersten die Menschen und Macher auf den Montagsdemos pauschal als "neu-rechts" und "antisemitisch" öffentlich bei 3Sat bezeichnete, sucht nun händeringend Spenden. Sie will damit die Prozess- und Anwaltskostenkosten der Klagelawine bestreiten, die da auf Ditfurth zurollt. Auch möchte sie eine Dokumention in Sachen "Jürgen Elsässer und die neue Rechte" anlegen.

Gottlieb Biedermaier nodisc 120x130 Der Kommentar von
Weiland Gottlieb Biedermaier:

Hätten die ditfurthschen Äußerungen über die neuen Montagsdemos Substanz, würde sie sich selbst verteidigen können. Kann sie offensichtlich nicht, weiß aber sofort den Preis dafür: 5000 Euro. Das riecht etwas komisch! Darüber hinaus phantasiert sie eine "neue Rechte" herbei, die es ganz offensichtlich nicht gibt. Bittet Ditfurth bald auch noch um Spenden für eine psychiatrische Therapie mit anschließender Reha? Wer bei klarem Verstand jedenfalls Menschen öffentlich pauschal verunglimpft und verleumdet, hat sich seine gerechte Strafe verdient und die Prozess- und Anwaltskosten auch. So etwas nennt sich seit Jahrtausenden Lehrgeld, und wenn es nicht weht tut, dann entsteht auch kein Lerneffekt. Wer dann immer noch nicht aus seinen Fehlern lernt, na ja, da fehlt es dann eben woanders. Aber Spenden für eine strafbewehrte vorsätzliche öffentliche Diffamierung eintreiben zu wollen ist schon sehr dreist. Allerdings könnte das für so manchen mindererfolgreichen Publizisten ein neues Geschäftsmodell werden, um vermeintlichen Absatzschwierigkeiten seiner publizistischen Werke so, anstatt über Hartz4 zu kompensieren. Ein paar naive Spender werden sich bestimmt finden, oder - wegen der pösen Montagsdemos - auch nicht. Verlieren wird Ditfurth diese Prozesse so oder so, weil die Rechtslage hier so was von sonnenklar ist, dass es klarer überhaupt nicht mehr geht. Zudem handelt Ditfurth kindisch. Anstatt Charakter zu zeigen und sich einen Fehler einzugestehen, selbst bei den Montagsdemos teilzunehmen oder wenigstens anzusehen, versucht sie einen persönlichen Rachefeldzug gegen einen publizistischen Konkurrenten. Ditfurth verwechselt hier eindeutig Frieden mit Kleinkrieg und persönlicher Eitelkeit. Das ist nicht nur kindisch, das ist sogar schäbig.
Diese neue Friedensbewegung wurde von Anfang an von den Massenmedien und der Politik diffamiert. Es wurde sogar der plumpe propagandistische Versuch unternommen, diese Bewegung in die Rechte Ecke zu stellen. Nun, 2 Monate später fällt jedoch das Lügengebäude der Massenmedien in sich zusammen, weil diese neue Bewegung soviel mit rechtem Gedankengut zu tun hat, wie eine Kuh mit Seiltanz.

Vielerorts entstanden neue Montagsdemos und es kristallisieren sich Pedram Shahyar und Ken Jebsen als Redner-Dreamteam heraus. Beide haben wirklich was zu sagen und beide stellen vor allem die richtigen Fragen. Eine davon lautet beispielsweise, "Wem nützt Krieg?", eine andere "Wer will Krieg?".

Angesichts der derzeitigen Kriegspolitik, die auch von der deutschen Bundesregierung betrieben wird - an den Händen des Außenministers Steinmeier klebt Blut der Massaker-Opfer von Odessa - und dem gegenüber stehenden Handeln derselben in Sachen NSA, wird immer deutlicher, dass sich Deutschland lediglich zum Vasall und Befehlsempfänger des Hegemons und Besatzer USA und dessen kleinem Bruder Großbritannien degradiert.

Gleichzeitig wird hinter verschlossenen Türen ein Freihandelsabkommen (TTIP) ausgehandelt, welches die selben Übeltäter Europa überstülpen wollen. Um die Verhandlungen zu beschleunigen, wird in Europa Russland als neues Feinbild installiert und in der Ukraine Faschisten an die Macht protegiert, damit das Feinbild auch echt aussieht.

Zählt man allerdings 1 und 1 zusammen, ergibt die derzeitige Eskalationsagenda nur einen Sinn. Sie ist so beabsichtigt und wird gegen den Volkswillen durchgesetzt. Russland ist nach Saudi Arabien der 2.grösste Erdölexporteur der Welt und militärisch nicht irgendwer. Russland ist hinter den USA und vor Deutschland der 2.grösste Rüstungsexporteur der Welt. Wohl darum werden mit großem medialen Getöse gegen Russland auch nur irrelevante Wirtschafts-Sanktionen ausgesprochen, quasi als Pseudo-Säbelrasseln. Eine militärische Auseinandersetzung mit Russland ist nicht wirklich beabsichtigt, weil zu riskant. Das sollen dann doch lieber Stellvertreter machen und den Dummen hat man auch schon gefunden, die Ukraine, bzw. den faschistischen Teil davon. Unter Anleitung von 400 Blackwater-Söldner wird dort gerade ein Bürgerkrieg vom Zaun gebrochen. Russland soll offenbar soweit provoziert werden, bis es Europa endlich den Gashahn zudreht und militärisch in den Präventiv-Modus schaltet.

KenFM on the road #1 - Mit Pedram Shahyar auf der A2
Pedram Shahyar - Montagsdemo 19.Mai Leipzig - "Wir sollten über Zivilen Ungehorsam nachdenken"
Pedram Shahyar auf der Mahnwache für den Frieden am 5.Mai 2014 in Berlin
Interviews 3sat Pedram Shahyar Mahnwache Berlin 05.05.2014
Das nützt zwar den Europäischen Völkern nichts, aber einigen wenigen internationalen Großkonzernen. Die können dann notfalls (bzw. endlich) flächendeckend in Europa mit Schiefergas-Fracking beginnen. Auch kann dann die NATO seine taktischen Waffen noch breiter vor Russland aufbauen. Parallel dazu schreit Nato-Pressesprecher Rasmussen eh schon seit Wochen nach höheren "Verteidigungsausgaben".

Ein Bruch mit Russland wäre also wirtschaftlich gesehen für so manchen internationalen Konzern ein sehr willkommener Umstand, weil das sichert Umsatz, "neue Märkte" und den Preis kann man auch noch in die Höhe treiben, mangels Konkurrenz von Gazprom. Bis dann diese internationalen Konzerne in Europa die über das TTIP investitionsgeschützte Infrastruktur errichtet haben, schippert die USA schmutziges Fracking-Flüssiggas über den Teich, damit Deutschland auch weiterhin brav Leopard-Panzer, U-Boote und die beliebten Heckler&Koch Tötungshandwerkzeuge produzieren kann.

Diese neoliberale, raubtierkapitalistische und imperialistische Geopolitik ist bei genauerem Hinsehen ziemlich leicht zu durchschauen. Krieg ist dabei ein politisches Instrument zur "Sicherung" (besser Raub&Ausbeutung) von Ressourcen. Rüstungsindustrie, Energieindustrie und Finanzindustrie sind die Auftraggeber, die sich die besten Journalisten, Medien und Politikerdarsteller leisten, die für Geld - Lobbyisten schwimmen darin geradezu - zu bekommen sind um deren Konzernpolitik auch "demokratisch" um- bzw. durchzusetzen. Das Volk wird soweit es geht dumm gehalten und zum konsumierenden Verbraucher erzogen, der sich mit Brot&(Fußball)Spielen schön einlullen und ablenken lässt. Korruption gibt es bei keinem unserer Politikerdarsteller, nur "Nebenverdienste" die dann notfalls, wie seinerzeit Ex-Innenminister Otto Schily auch unter Ordnungsgeld, gesetzwidrig nicht veröffentlicht werden! Im Kapitalismus ist eben alles eine Preisfrage, auch Rechtschaffenheit und Moral. Deutschland hat bis heute die UN-Konvention gegen Korruption nicht unterzeichnet und es scheint leider aktuell hierzulande auch niemanden zu kümmern, obwohl Korruption eines der Hauptgrundübel ist.

Pedram Shahyar - Bonn 31.Mai 2014
Pedram Shahyar - 9. Hamburger Mahnwache 26.05.2014
KenFM im Gespräch mit: Pedram Shahyar (Attac)
Die beiden Aktivisten Pedram Shahyar und Ken Jebsen analysieren messerscharf viele dieser Fakten und Umstände. KenFM ist, im Gegensatz zur öffentlich-rechtlichen Propagandamaschinerie, zudem in der Lage, über die Montagsdemos neutral zu berichten und produziert darüber hinaus Reportagen, Interviews und Gespräche in medial professioneller Form. Im Netz erreicht die Bewegung bereits mehrere Hunderttausend Menschen. Genau das scheint einer gewissen Machtclique aus Wirtschaft und Kapital nicht wirklich zu gefallen, und das ist gut so. Das ist das Zeichen des Fingers in der Wunde. Die Oligarchie und Konzerne realisieren allmählich, dass immer mehr Menschen aus ihrem politischen Koma aufwachen und das herrschende System in Frage stellen. Wenn man den Sumpf trocken legen möchte, darf man allerdings nicht die Frösche um Erlaubnis fragen.

Pedram Shahyar betonte am Schluss seiner Rede am letzten Montag in Köln noch einmal ausdrücklich, das er gewaltsamen Protest nicht befürwortet. Passiven Widerstand wie einst Gandhi und ziviler Ungehorsam wie beim G8-Gipfel von Heiligendamm hingegen schon. Es sollte nachgedacht werden, so Shahyar, künftig verstärkt zivilen Ungehorsam zu praktizieren. Gelegenheiten gibt es viele, sei es die kommende Rüstungsmesse Itec in Köln oder die Einweihung des neuen EZB-Protztowers in Frankfurt.

Links:
Pedram-Shahyar.org
Pedram Shahyar auf facebook

Links Montagsdemos auf facebook:
Montagsdemos Deutschland
Montagsdemos Berlin

Links FACES of Ukraine :
Ein unabhängiges journalistisches Projekt von Alisa Bauchina und Simon Erhardt mit aktuellen Berichten, Interviews und Dokumentationen aus der Ukraine.
FACES of Ukraine wemakeit.ch: FACES of Ukraine

Unabhängige Medien:
KenFM
COMPACT Magazin
Elsässers Blog
NuoViso.TV

Fefes Blog 2.0

Archiv:
Montagsdemos 2014 - Nie wieder Krieg!!
Montagsdemos Reloaded - Es wird Zeit, dass wir uns jetzt wieder befreien!

 
Wetterwarnungen Deutschland
Aktuelle Unwetterwarnungen für Deutschland

Legende Warnstufen

Grün:    Keine Warnung aktiv
Dunkelgrün: Wetterhinweis aktiv
Gelb: Vorwarnung aktiv
Orange: Warnung vor mäßig starkem Unwetter
Rot: Warnung vor starkem Unwetter
Violett: Warnung vor extrem starkem Unwetter

#StopWatchinUs 26.07.2014