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1. bundesweite Mahnwache für den Frieden

Rote Karte für Krieg

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Autor: bib   
Berlin: Rund 10000 Menschen versammelten sich am 19.07.2014 trotz Badewetters in der Bundeshauptstadt, um den Kriegen in dieser Welt die rote Karte zu zeigen. Eine Kundgebung wurde am Alexanderplatz abgehalten, welche dann zum Potsdamer Platz zog um sich dort mit der Hauptkundgebung zu vereinen. Ebenfalls zu dieser Veranstaltung stieß am Nachmittag ein Demonstrationszug, der gegen die Politik Israels und für einem Stopp des aktuellen Einmarsches in Gaza protestierte.

Der Israel-Protestzug trifft auf dem Potsdamer Platz ein

Wir sind eins (We are one)
Laura & Lea singen für den Frieden

Evelyn Hecht-Galinski - Solidarität für Palestina

Luke Rudkowski - Berlin is Inspiring the Next Revolution!
Der Amerikaner Luke Rudkowski von WEARECANGE:ORG rockte den Potsdamer Platz, obwoh er keine Wort deutsch sprach.

Botschaft an russische Menschen

Botschaft an türkische Menschen

Botschaft an spanische Menschen

Pedram Shahyar und Ken Jebsen

Ken Jebsen im Gespräch mit Evelyn Hecht-Galinski
Evelyn Hecht-Galinski stellte klar, Kritik an der menschenverachtenden Apartheidpolitik Israels ist keinesfalls Antisemitismus. Antisemitismus dient lediglich den Israelischen Machthabern und Lobbys als Totschlagargument, um jegliche Kritik gegen den stattfindenden Völkermord in Palästina im Keim zu ersticken.

Jürgen Elsässer - Widersteht den Kriegshetzern

Rico Albrecht
Zu dieser ersten zentralen Mahnwache für den Frieden waren Teilnehmer aus Österreich, der Schweiz und der gesamten Bundesrepublik nach Berlin angereist. Dies war ein deutliches Signal, dass diese neu Friedensbewegung die Fußball-WM überlebt hat und mit weiterem Protest gegen die Kriege in dieser Welt zu rechnen ist.

Die Rednerliste war lang und es standen Namen darauf, wie Evelyn Hecht-Galinski, Rico Albrecht, Luke Rudkowski, Heiko Schrang, Lars Mährholz, Ken Jebsen, Marsili Cronberg und Lea V. Frings, Rüdiger Lenz, Pedram Shahyar, Werner Altnickel, Jürgen Elsässer, Eva-Maria Pfeifer, Anna Kirchner, Ralf Schurig, Krystian Schneidewind und Harvey Friedman.

Evelyn Hecht-Galinski, Tochter des Auschwitz-Überlebenden und ersten und vierten Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland Heinz Galinski, kritisierte die Apartheidspolitik des Staates Israel scharf. Ganz nach dem Motto ihres Vaters "Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen" nahm sich Evelyn Hecht-Galinski kein Blatt vor dem Mund und klagte Israel des Völkermordes an den Palästinensern an. Galinski forderte, dass die Israelischen Verantwortlichen vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gestellt gehören.

Jürgen Elsässer, Chefredakteur des COMPACT-Magazin, ging auf den mysteriösen Flugzeugabsturz der MH17 in der Ost-Ukraine ein und erinnerte an die vielen False-Flag-Operationen der USA der letzten Jahrzehnte. Diese wurden oft über viele Jahre verleugnet. Letztendlich stellten sich diese aber immer wieder als sog. "Inside-Jobs" heraus. Elsässer warnte, dass genau dieser Flugzeugabschuss der malaysischen Boeing 777 am 17.07.2014 als Vorwand für einen 3.Weltkrieg herhalten könnte. Elsässer forderte Schließung der "deutschen Filialen" von CIA und NSA. Er schloss mit den Worten "Ami go home", wobei er klarstellte, dass er damit nicht die amerikanische Zivilbevölkerung meint, sondern ausschließlich die ameriksanischen Besatzungstruppen und Geheimdienste in Deutschland.

Pedram Shahyar und Ken Jebsen hielten flammende Reden für Freiheit, Frieden, Antimilitarismus und Solidarität in der Welt. Jebsen kritisierte massiv die deutschen Rüstungsexporte. Ebenso übte der ehemalige RBB-Moderator heftige Kritik an den Mainstream-Medien, die zu Propaganda-Agenturen von Konzernen und Regierung verkommen sind. Jebsen plädierte auf Energienabhängigkeit, weil die eine Grundvoraussetzung für Frieden ist.

Der ehem. attac-Aktivist Shahyar rief den Teilnehmern zu: "Lasst euch nicht repräsentieren, redet und handelt für euch selbst." Die Logik der Repräsentation ist falsch, weil die Repräsentanten nicht mehr die Interessen der Menschen vertreten, sondern ausschließlich die Interessen der Eliten. Deren Interessen sind allerdings nur auf Profit durch Ausbeutung ausgelegt. Shahyar ging ebenfalls auf die Massenmedien und deren derzeitige Kriegs-Propaganda ein. Die einseitige Berichterstattung der Tagesschau in den letzten Tagen erzeugte bei ihm nur noch Übelkeit und Ekel. Es ist nur noch von Krieg die Rede und es ist offensichtlich, dass die Großmächte diese Welt in immer größere Konflikte treiben, so Shahyar.

Richtig "Stimmung in der Bude" war mit der Ansprache des amerikanischen Friedensaktivisten Luke Rudkowski angesagt. Rudkowski, ein Aktivist von WEARECHANGE.org, zollte der Menschenmenge auf dem Potsdamer Platz seinen Respekt für den Mut und die Energie dieser neuen Friedensbewegung. Genau diese Menschen, so Rudkowski, inspirieren mittlerweile die Aktivisten in New York, Vancouver, Santa Monica und vielen anderen Städten überall auf dem Globus zu Solidaritätsbewegungen für einen weltweiten Frieden. Luke Rudkowski verurteilte ebenfalls die Mainstream-Medien wegen ihrer tendenziösen Berichterstattung. "Nimm das Gegenteil von dem was sie sagen und du hast die Wahrheit" rief er von der Bühne auf dem Potsdamer Platz und die Menge antwortete mit frenetischem Applaus. Auch bestätigte Rudkowski, dass die Federal Reserve Bank (FED) eines der Grundübel in dieser Welt des Kapitalismus darstellt und genau eine der richtigen Adressen für diesen Protest ist. Darum plädierte der amerikanische Friedensaktivist Rudkowski für die unhabhängige digitale Krypto-Währung Bitcoin. Rudkowski schloss seine Rede mit der Aufforderung zur weltweiten Vernetzung dieser neuen Friedensbewegung und den Worten: "We are one family - together we are the change!" (Wir sind eine Familie - Zusammen sind wir der Wandel!)

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Etwas lächerlich machten sich eine Hand voll Gegendemonstranten der berliner Antifa-Grabbelgruppe, die sich wohl noch immer nicht mit dem Erfolg der neuen Friedesbewegung abfinden können (dürfen). Ebenso lächerlich machten sich die hießigen Massenmedien, die sich nach wie vor in einen Mantel des Schweigens hüllen oder ausschließlich negativ über diese Friedens-Veranstaltung berichteten. So sah sich der deutsche CNN-Ableger "ntv" gemüßigt, noch am Abend des 19.07.2014 die Demo als Flop zu diffamieren. Zwar ist das eine komplette Falschinformation, zeigt jedoch deutlich, dass in so manchen Chefetagen deutscher Medien und deren besitzstandswahrenden Werbekundschaften die Angst vor Veränderung umgeht.

Umrahmt war die Veranstaltung von vielen musikalischen Einlagen. Unter anderem standen auf der Bühne Ganjaman, Die Bandbreite, Photon, Neo Kaliske, Kilez More, Bensa wie Bensa, Prinz Chaos II., Bianca Voss-Gentsch,, Morgaine, Qult, Breath of Rap, Paragraph117 mit C-Rebell-um.

Die Mahnwache am Potsdamer Platz endete gegen Mitternacht. Die Veranstalter der 1. bundesweiten Mahnwache waren mit dem Verlauf und der Beteiligung überaus zufrieden. Die Signalwirkung dieser ersten Gross-Demo war unübersehbar und zeigte deutlich, dass diese neue Friedensbewegung die Fußball-WM ganz klar überlebt hat. Eine Wiederholung ist alternativlos.

Fotos:
Sozialfotografie

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#StopWatchinUs 26.07.2014