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Anti-AKW-Demo in Landshut

5.Countdown für Isar-1

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Autor: bib   
Am letzten Samstag, 19.02.2011, fanden sich erneut rund 300 Menschen in der Landshuter Fußgängerzone ein, um zum fünften Mal den "Countdown für Isar-1" anzuzählen. Trotz frostiger Temperaturen ließen sich die Demonstranten nicht davon abhalten, ihren Unmut über die Laufzeitverlängerung des 12Km entfernten Kernkraftwerkes Isar-1 zu äußern.

Richard Mergner, Landesbeauftragter Bund-Naturschutz Bayern

Der Landtag kann auf Antrag von einer Million wahlberechtigter Staatsbürger durch Volksentscheid abberufen werden.
Bayerische Verfassung, Abschnitt 2:
Der Landtag, Artikel 18 Auflösung, Absatz 3
Quelle: Bayerische Verfassung / Download.pdf

Kommentar der Redaktion:
Abberufung des Landtages jetzt!
Angesichts der schwarz-gelben Politik sollten sich Organisationen wie Greenpeace und Bund-Naturschutz zusammen tun und endlich die Abberufung des Landtages in Bayern einleiten. Dazu braucht es nur ein Volksbegehren für einen Volksentscheid. Im Prinzip wäre das zwar die Aufgabe der Oppositions-Parteien in Bayern, die aber nur reden und nicht handeln.

Kernkraftwerk Isar-1, 3. Startbahn, Donauausbau, Isental-Autobahn und Olympia-2018, und und und - alles Projekte gegen die Bürger. Bis 2013 ist diese Betonkopf-Politik nicht mehr hinnehmbar. Darum jetzt Neuwahlen in Bayern herbeiführen!
Richard Mergner bemängelte in seiner Rede die beschlossenen Laufzeitverlängerungen der AKWs, sowie die Politik der herrschenden schwarz-gelben Fraktionen in den Regierungen Bayerns, Baden-Württembergs und im Bund. Er forderte darüber hinaus die „Rückkehr von Anstand“ in der Bundes- und Staatsregierung, denn er hat diese Politik satt, die den Stromkonzernen Milliarden zu Lasten der Allgemeinheit zuschanzt.

Auch die Lügen der "notleidenden" Energiekonzerne: "Atomkraft sei klimaschützend und wirtschaftlich", kritisierte der Landesbauftragte des Bund-Naturschutz in Bayern scharf.

Mit dem Hinweis auf einen Artikel der Süddeutschen Zeitung zum Vattenfall-AKW Brunsbüttel zeigte Mergner auf, dass es den Energiekonzernen einzig und allein um die Rendite geht.

Der Vattenfall-Chef Øystein Løseth stellt in diesem Artikel die Wirtschaftlichkeit für ein erneutes Hochfahren des mit Isar-1 baugleichen Pannenmeilers Brunsbüttel klar in Zusammenhang mit den Kosten der Sicherheitsauflagen. Hierbei spielt wiederum die Politik eine entscheidende Rolle.
Streng Geheim: Studie über Isar-1
LINZ. Wie nachrichten.at meldet, ist eine Risikostudie österreichischer Experten über Atomreaktoren der Baulinie69, zu denen auch Isar-1 zählt, laut österreichischem Umweltministerium als "Verschlusssache" eingestuft worden, weil deutsche Stellen einer Veröffentlichung nicht zustimmen.
Der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober wetterte: "Das ist skandalös, die Studie gehört auf den Tisch!". Anschober forderte Minister Niki Berlakovich auf, die Inhalte publik zu machen. Quelle: nachrichten.at

Nach heutigen Standards wären die alten Siedewasser-Reaktoren der Baulinie 69 nicht mehr genehmigungsfähig, was die Staatsregierung in Bayern beharrlich ignoriert. Seehofer & Co. sind diesbezüglich eher die Schutzpatrone der Energiekonzerne, als der Bevölkerung. „Das muss sich wieder ändern“, so Richard Mergner, der noch hinzu fügte: „Und wenn nicht freiwillig, dann mit Wahlen.“.


Los Globos - Sei nicht zufrieden

Los Globos - Verschrotten

Faschingsbedingt stand bei diesem „Countdown für Isar-1“ klar der musikalische Teil der Kundgebung im Vordergrund. Den Auftakt machten Los Globos.

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Letzter Countdown für Isar1 11.06.11


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160.000 x "Atomkraft Schluss!" 28.05.11

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Eine grandiose Radiosendung der Redaktion Restrisiko

Im Jahr 2005 wurde dem Team der Sendung Restrisiko der Anti-Atom-Gruppe Mannheim für diese hochwertige journalistische Arbeit der alternative Medienpreis verliehen. (bermudafunk.org / Freies Radio Rhein-Neckar)